Île de France

Die île de France, oder Insel von Frankreich ist der wirtschaftliche Motor des Landes und beherbergt über ein Sechstel der Bevölkerung. In Nordfrankreich gelegen, ist dies der wichtigste Ballungsraum von Frankreich. Im Zentrum der Agglomeration befindet sich Paris, welches von den Departements Seine Saint-Denis, Seine et Marne, Hauts de Seine, Essonne, Val de Marne, Yvelines umgeben ist. Man unterscheidet dabei zwischen der “Petite Couronne” oder “kleinen Krone” im Kern, welches ungefähr dem Grand Paris entspricht, sowie der “Grande Couronne”, der großen Krone, welches die Randgebiete Seine et Marne, Yvelines, Essonne und dem Val d’Oise beinhaltet. Die wichtigsten Flüsse sind die Seine, Marne, Oise und Beuvronne. Der gesprochene Dialekt der Region entspricht der französischen Hochsprache. Neben Paris sind weitere wichtige Städte: Boulogne Billancourt, Saint-Denis, Argenteuil, Montreuil, Nanterre, Versailles und Cergy-Pontoise. Der innere Teil der Île de France ist komplett urbanisiert und besitzt mitunter sehr hohe Bevölkerungsdichten pro Quadratkilometer. So besitzen fast 40 Städte mehr als 50.000 Einwohner. Die Städte und Departements des Grand Paris sind limitroph und gehen ohne große Unterschiede ineinander über. Mehrere Autobahnen und Schnellstraßen führen zu den Paris umschließenden Péripherique und bilden die Kernarterien des Automobilverkehrs. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind die Métro, der RER, Bus und Straßenbahnen.